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  • Herrengut Rebenkunde: Huxelrebe

    Die Huxelrebe im Herrengut St. Martin

    Bei der Huxelrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera) handelt es sich um eine  Edle Weißweintraube. Georg Scheu von der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey in Rheinhessen züchtete diese Rebsorte im Jahre 1927 aus Elbling und Courtillier. Sie bringt  sowohl witterungs- als auch krankheitsempfindliche Beeren hervor.  Die Huxelrebe kommt fast ausschließlich in Deutschland vor. Sie ist nach dem ersten Mann benannt, der sie als Erster umfangreich anbaute, Fritz Huxel. Die hochwertigen Weine werden häufig zu Süßweinen als Aperitif- oder Dessertweine ausgebaut. In Deutschland finden wir die Rebe hauptsächlich in Rheinhessen und in der Pfalz.

    Huxelrebe Die Huxelrebe

    Weil die Huxelrebe früh austreibt, ist sie anfällig für späte Frühjahrsfröste. Die Rebe ist nicht sehr Winterfrostfest. Im Durchschnitt liegt das Mostgewicht um bis zu 15 Grad Oechsle über denen der Standardsorten der deutschen Anbaugebiete.

    Die Triebspitze ist offen und stark weißwollig behaart. Die großen bis sehr großen Blätter sind rundlich dreilappig bis schwach fünflappig. Die Stielbucht ist V-förmig offen bis überlappend geschlossen. Der Blattrand ist grob gesägt. Im Vergleich zu anderen Rebsorten sind die Zähne weit gesetzt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) in der Nähe der Stielbucht ist blasig. Die Traube ist groß, leicht konisch- bis walzenförmig. Diee Beeren stehen sehr dicht. Die Beeren sind von goldgelber Farbe. Der Saft der Beeren ist aromatisch. Der Blütezeitpunkt liegt früh bis mittelfrüh.

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