Archiv für den Monat: Juli 2015

  • Probierpaket Weine zum Grillen

    Weine zum Grillen Weine zum Grillen

    Liebe Freunde unseres Hauses,

    von überall steigen Sie auf, die kleinen Rauchfahnen und die leckeren Gerüche ziehen durch unsere Ortschaften. Es ist soweit. Die Grillsaison ist in vollem Gange. Auch wenn der Sommer sich in diesem Jahr etwas Zeit gelassen hat um in Schwung zu kommen, der Grill ist geputzt und schon lange zum Einsatz bereit.

    Wir möchten Sie gerne begleiten und haben für Sie ein Probierpaket "Weine zum Grillen" zusammengestellt,  die Ihr Grillerlebnis bereichern. Grillen ist Entspannung mit Abwechslung. So sollte auch der Wein sein: unkompliziert, aromatisch, ohne besondere Anforderungen. Würstchen, Steak und Schnitzel brauchen dabei andere Wein- Ergänzung als Fisch, Huhn oder Gemüse.

    Wer vor dem Grillen einen Aperitif möchte, sollte einen leichten Wein wählen. Zu Grillwürstchen passt ein kräftiger Wein. Mit einem Riesling oder auch einem trockenen Roséwein liegen Sie hier richtig. Steaks und Schnitzel sind vielfach in einer Marinade eingelegt. Damit der Wein mit den intensiven Aromen mithalten kann, sollten Sie hier zu ausdrucksstarken, kräftigen Weinen greifen. Riesling, Grauer Burgunder, aber auch ein Silvaner passen gut. Beim Rotwein passt ein Spätburgunder. Wer es süffiger mag, kann auch zu einem Syrah greifen. Ein Dornfelder passt auch, wenn er nicht  zu alkohoreich ist. Wenn Sie Geflügel grillen möchten und das Geflügel in einer kräftigen Marinade eingelegt ist, können Sie auf die Empfehlungen für Steaks und Schnitzel zurückgreifen. Ansonsten passen hier leichtere Weine besser: Es empfehlen sich ein dezenter Riesling, ein Weißherbst oder auch ein Weißer Burgunder. Zum in Folie gegarten Fisch empfiehlt sich ein Weißer Burgunder. Wird der Fisch direkt über dem Feuer gegrillt, kann aber auch ein fruchtiger Spätburgunder passen, wenn man sich traut, die goldene Regel "Zu Fisch nur Weißwein" einmal zu brechen.

     

  • Herrengut Rebenkunde: Huxelrebe

    Die Huxelrebe im Herrengut St. Martin

    Bei der Huxelrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera) handelt es sich um eine  Edle Weißweintraube. Georg Scheu von der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey in Rheinhessen züchtete diese Rebsorte im Jahre 1927 aus Elbling und Courtillier. Sie bringt  sowohl witterungs- als auch krankheitsempfindliche Beeren hervor.  Die Huxelrebe kommt fast ausschließlich in Deutschland vor. Sie ist nach dem ersten Mann benannt, der sie als Erster umfangreich anbaute, Fritz Huxel. Die hochwertigen Weine werden häufig zu Süßweinen als Aperitif- oder Dessertweine ausgebaut. In Deutschland finden wir die Rebe hauptsächlich in Rheinhessen und in der Pfalz.

    Huxelrebe Die Huxelrebe

    Weil die Huxelrebe früh austreibt, ist sie anfällig für späte Frühjahrsfröste. Die Rebe ist nicht sehr Winterfrostfest. Im Durchschnitt liegt das Mostgewicht um bis zu 15 Grad Oechsle über denen der Standardsorten der deutschen Anbaugebiete.

    Die Triebspitze ist offen und stark weißwollig behaart. Die großen bis sehr großen Blätter sind rundlich dreilappig bis schwach fünflappig. Die Stielbucht ist V-förmig offen bis überlappend geschlossen. Der Blattrand ist grob gesägt. Im Vergleich zu anderen Rebsorten sind die Zähne weit gesetzt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) in der Nähe der Stielbucht ist blasig. Die Traube ist groß, leicht konisch- bis walzenförmig. Diee Beeren stehen sehr dicht. Die Beeren sind von goldgelber Farbe. Der Saft der Beeren ist aromatisch. Der Blütezeitpunkt liegt früh bis mittelfrüh.

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